"Wir wurzeln alle im Alltage.
Seine Gewohnheiten machen für die
meisten schlechthin das Leben aus.
In diesem Alltag, den bloss der unbesonnene
Élegant des Geistes bespöttelt, liegt etwas
sehr Grosses ... liegt unsere Cultur."
Michael Haberlandt: Cultur im Alltag. Wien 1900.



Donnerstag, 2. Juli 2020

ANSICHTSSACHE NR. 103: Babyelefant und Gulaschelefant



Vor über 100 Jahren wurde im Tiergarten Schönbrunn Europas erstes auch hier gezeugtes Elefantenbaby geboren. Von Mädi und anderen berühmten Wiener Elefanten - unter anderem Bubi, der nach seinem Tod im Jahr 1949 von einem Wirten zu Gulasch verkocht wurde - handelt mein neuer Beitrag im Online-Magazin des Wien Museums: hier.   



Samstag, 20. Juni 2020

FOTOSACHE NR. 115: Historischer Mund-Nasenschutz



Noch immer aktuell: der Mund-Nasenschutz. Gar so neu, wie es vielleicht scheinen mag, ist dieses Hygiene-Accessoire allerdings nicht. Bereits vor 100 Jahren wurde es auch außerhalb des medizinischen Bereichs empfohlen, zum Beispiel von Mutter-Kind-Ratgebern, um eine Ansteckung mit Schnupfen zu vermeiden. Näheres dazu in meiner heutigen Fotoglosse im Extra der Wiener Zeitung.



Mittwoch, 3. Juni 2020

ANSICHTSSACHE NR. 102: Heiraten im Jahr 1910



Archiv Susanne Breuss


Heiraten im Jahr 1910 - dieses "Album der Verlobten" gibt Einblick in Abläufe und Rituale rund um Verlobung, Hochzeit, Ehe- und Familienleben. Näheres ist in meinem Beitrag für das Online-Magazin des Wien Museums nachzulesen - hier.


Donnerstag, 28. Mai 2020

ANSICHTSSACHE NR. 101: Historische Benimmregeln für den Ausstellungsbesuch



Archiv Susanne Breuss


In Kürze sperren nach dem Corona-bedingten Lockdown die Museen wieder auf - mit neuen Regeln für den Ausstellungsbesuch wie Abstandhalten und Mund-Nasen-Schutz. Zu diesem Anlass habe ich Anstandsbücher aus den letzten 130 Jahren durchgesehen und für das Online-Magazin des Wien Museums einen Beitrag über historische Benimmregeln für den Ausstellungsbesuch geschrieben - hier.


 

Sonntag, 17. Mai 2020

FOTOSACHE NR. 114: Handkuss-Geschichten




Schäfer-Elmayer, 1969, Archiv Susanne Breuss



Heute in meiner Fotoglosse im Extra der Wiener Zeitung: Handkuss-Geschichten zwischen Unterwerfungsgeste, Galanterieritual und Hygieneproblematik. 


Montag, 11. Mai 2020

ANSICHTSSACHE NR. 99: Franz Ruhm - Küchenchef und Medienstar mit Wiener Charme und Schmäh



Franz Ruhm bei einer Vortragsveranstaltung, aus: Wiener Küche 51/1935 (Archiv Susanne Breuss) 



Erfolgreich mit der anschaulichen und medial innovativen Vermittlung alltagstauglicher Kochkunst und einer großen Portion Wiener Charme und Schmäh sowie Geschäftstüchtigkeit: der "Küchenchef" Franz Ruhm, Österreichs erster Radio- und Fernsehkoch. Für das Online-Magazin des Wien Museums habe ich einen Beitrag über ihn verfasst: "Besessen von der Wiener Küche".

Freitag, 24. April 2020

ANSICHTSSACHE NR. 98: Friseure und Mikroben



Abb. aus: Ferdinand Müller: Der moderne Friseur, Nordhausen 1926


Friseurbesuch gefällig? Momentan wird das noch durch einen Virus verhindert. Ein Blick in die Geschichte dieses Körperhandwerks ist aber ohne Gefahr für Leib und Leben möglich, wenn auch nicht ganz ohne "Mikrobengesindel": Für das Online-Magazin des Wien Museums habe ich einen Beitrag über die Bakterienangst um 1900 und deren Auswirkungen auf das Friseurgewerbe geschrieben.
Hier geht es zum Artikel.
Mehr zur Geschichte der Wiener Friseure gibt es hier:
Susanne Breuss (Hg.): Mit Haut und Haar. Frisieren, Rasieren, Verschönern. Ausstellungskatalog Wien Museum, Wien 2018.
Einen Einblick in den Katalog gibt es hier.


Dienstag, 14. April 2020

ANSICHTSSACHE NR. 97: Shopping im 19. Jahrhundert



Mein neuer Beitrag für das Online-Magazin des Wien Museums: Die Ursprünge der modernen Konsumkultur im 19. Jahrhundert - Schaufensterbummel, Shopping als Freizeitvergnügen.
Hier geht es zum Text, illustriert ist er mit zahlreichen Abbildungen aus den Sammlungen des Wien Museums.



Samstag, 11. April 2020

FOTOSACHE NR. 113: Gehen mit Corona



Meine neue Fotoglosse im Extra der Wiener Zeitung von diesem Wochenende handelt vom Gehen in der Stadt in Zeiten von Corona und von Bewegung angesichts der Bewegungsbeschränkungen.



ANSICHTSSACHE NR. 96: Geschichte des Osterhasen



1930er Jahre, Archiv Susanne Breuss


Unter dem Titel "Saisonarbeiter mit vielen Talenten" habe ich für das Online-Magazin des Wien Museums eine kleine Geschichte des Osterhasen verfasst.




Donnerstag, 9. April 2020

Freitag, 14. Februar 2020

Dienstag, 11. Februar 2020

ANSICHTSSACHE NR. 94: Geschichte des Taschentuchs



Im neuen Online-Magazin des Wien Museums findet sich ein aktueller Beitrag von mir zur Geschichte des Taschentuchs. Dieser scheinbar so banale Gebrauchsgegenstand, der heute vor allem in seiner Version als Wegwerfprodukt aus Papier vorkommt, kann auf ein erstaunlich facettenreiches Vorleben zurückblicken. Er war Statussymbol und kostbares Luxusgut, Zeremonienrequisit und Geschenksartikel, Liebespfand und Anbandelungsinstrument. Im späten 19. Jahrhundert wurde er dann zu einem gefährlichen Ding - warum dem so war, erfährt man hier. 



Samstag, 4. Januar 2020

FOTOSACHE NR. 110: Kunststickerei



Heute in meiner Fotoglosse im Extra der Wiener Zeitung: Eine Aufnahme von einer Ausstellung der Wiener Fachschule für Kunststickerei aus dem Jahr 1909.


 

Donnerstag, 19. Dezember 2019

DRUCKSACHE NR. 63: Frauen unter Strom



2019 war ein Jubiläumsjahr für die österreichischen technischen Hochschulen und für die Frauen: Vor 100 Jahren trat eine Verordnung in Kraft, nach der es fortan auch Frauen gestattet war, als ordentliche Hörerinnen an den technischen Hochschulen zu inskribieren. Aus diesem Anlass ist eine Publikation erschienen:

Marion Krammer / Margarethe Szeless (Hg.): 1919-2019. 100 Jahre Frauen an der Technischen Universität Wien. Wien 2019.
Nähere Infos hier.

In dem Sammelband findet sich auch ein Beitrag von mir:

Susanne Breuss: Unter Strom. Frauen, Arbeit und Technik im Nachkriegs- und "Wirtschaftswunder"-Österreich, S. 109-112. 

 

Montag, 16. Dezember 2019

DRUCKSACHE NR. 62: Mit Haut und Haar



Bis Jänner 2019 war die von mir kuratierte Ausstellung "Mit Haut und Haar. Frisieren, Rasieren, Verschönern" im Wien Museum zu sehen. Bilder der von propeller z und Larissa Cerny gestalteten kultur- und stadthistorischen Schau gibt es hier und hier.
Auch wenn die Ausstellung selbst schon abgebaut ist und die Exponate im Depot Schönheitsschlaf halten (ja, auch Museumsdinge müssen sich regelmäßig erholen, um für den nächsten Auftritt wieder fit und ansehnlich zu sein...) - die Begleitpublikation ist noch erhältlich. Hineinblättern kann man hier. 
Eine ausführliche Besprechung von Ausstellung und Publikation, verfasst von Steffi Grundmann, gibt es auf hsozkult.


Samstag, 30. November 2019

FOTOSACHE NR. 109: Ein Löwe zur Bewachung



Heute in meiner Fotoglosse im Extra der Wiener Zeitung: Ein bauliches Detail zur symbolischen Gefahrenabwehr in Form eines Löwenkopfs, angebracht an einem Hausportal in der Wiener Sonnenfelsgasse und zu sehen auf einer Fotografie aus dem frühen 20. Jahrhundert.